Berichte Januar 2018


16. Januar 2018/sm-diet
Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reicholzried
Zur Generalversammlung am 16. Januar konnte Vorstand Thomas Kiesel die aktiven und passiven Mitglieder, sowie die Ehrenmitglieder der FFW Reicholzried herzlich begrüßen. Besondere Grüße galten Bürgermeister Werner Endres, sowie den Gemeinderäten Michael Kaps und Johann Maidel. Desweiteren durfte der Vorstand Kreisbrandmeister Konrad Müller sowie die Ehrenvorstände Adolf Hunner und Josef Endres und die Ehrenkommandanten Johann Wölfle und Georg Schaber begrüßen. Nachdem die Tagesordnung bekannt gegeben wurde, begann die Versammlung mit der Totenehrung. Die Anwesenden gedachten dem Verstorbenen Magnus Merk der 1967 in die Wehr eintrat und im Sommer im Alter von 69 Jahren verstarb.
Nach der Vorstellung des Jahresprotokolles durch Schriftführer Stefan Maidel, dem Kassenbericht durch Kassier Benedikt Hartmann und dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes folgte der Bericht des Kommandanten Roland Albrecht. Die FFW Reicholzried rückte im Jahr 2017 zu zehn Einsätzen aus, sie absolvierte 16 Übungen, vier Funkübungen, drei Unterrichtsabende in Theorie und drei Gemeinschaftsübungen. Die Wehr nahm mit drei Gruppen und insgesamt 24 Teilnehmern an der Leistungsprüfung teil, daneben nahmen drei Jugendfeuerwehrler an einer zeitintensiven MTA-Ausbildung teil. Nach der Entlastung der Vorstandschaft standen Ehrungen an. Konrad Koch trat 1967 in die Wehr ein und wurde als Ehrenmitglied ausgezeichnet. Zum Ende dankte Thomas Kiesel der Gemeinde und den anderen Vereinen für die gute Zusammenarbeit. Er dankte seinen Vorstandskollegen, den Kommandanten und der ganzen Wehr und beendete den offiziellen Teil der Sitzung mit den Worten: »Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr«.

13. Januar 2018/lf-zeit
Steht der Reicholzrieder Brandstifter auch als Gewalttäter vor Gericht?
Scheunenbrand Im November 2016 brannte in Reicholzried eine Scheune ab. Die Flammen zerstörten den Stadel und auch die Maschinen, die darin untergestellt waren. Der Sachschaden lag nach damaligen Schätzungen bei etwa 80.000 Euro. Die Beamten der Kripo hatten schnell den Verdacht, dass Brandstiftung vorliegen könnte, und tatsächlich meldete sich nur wenige Tage später ein damals 23 Jahre alter Mann aus dem Oberallgäu bei der Polizei und gestand die Tat. Einen Grund für die Tat konnte er nicht nennen. Er war offenbar von einer Party gekommen und stark betrunken gewesen.
Mittlerweile gehen die Ermittler nicht nur davon aus, dass der Mann, der sich damals freiwillig stellte, kurz darauf in Augsburg versuchte, ein weiteres Feuer zu legen. Sie gehen auch davon aus, dass er in Augsburg vorhatte, eine Freundin zu töten.
Der Fall wird in Kürze vor der Schwurgerichtskammer des Augsburger Landgerichtes verhandelt. Dem heute 24-Jährigen könnte angesichts der Vorwürfe eine lange Haftstrafe drohen.
Nach Erkenntnissen der Augsburger Kriminalpolizei soll der Oberallgäuer sich in der Nacht auf den 16. Januar 2017, in der Mietwohnung einer Bekannten in Augsburg aufgehalten haben. Dort hatte er demnach mit der Frau Sex. Als sie schließlich schlief, soll der 24-Jährige offenbar mit einem Messer zugestochen und ihr Verletzungen im Bereich des Halses zugefügt haben. Da er die Halsschlagader der Frau verfehlte, waren die Verletzungen weniger gravierend, als sie hätten sein können und nach Ansicht der Ermittler auch weniger gravierend, als der Mann beabsichtigt hatte. Die Frau musste stationär behandelt werden, aber sie überlebte.
Angeklagt ist der 24-Jährige unter anderem wegen versuchten Mordes. Ein Streit zwischen den beiden ging der angeklagten Tat offenbar nicht voraus. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 24-Jährige den Wunsch hatte, jemanden umzubringen, also aus Mordlust gehandelt hat. Er habe Tötungsfantasien gehabt, heißt es.
Da der Oberallgäuer am Abend des 16. Januar auch noch in der Wohnung seines Opfers versucht haben soll, ein Feuer zu legen, ist er neben der Brandstiftung im Allgäu und dem Messerstich in Augsburg auch noch wegen des Vorwurfs der versuchten schweren Brandstiftung angeklagt. Er soll diverse Gegenstände in einem Kochtopf gesteckt und den Herd aufgedreht haben, ehe er das Mehrparteienhaus verließ. Ein Feuermelder, der anschlug, als sich Rauch entwickelte, verhinderte womöglich Schlimmeres.

05. Januar 2018/lf
Theaterverein zeigt das QuadratRatschnSchlamassl
QuadratRatschSchlamassl Seit Weihnachten steht der Reicholzrieder Theaterverein mit dem Stück "QuadratRatschnSchlamassl" von Ralph Wallner auf der Bühne. In dem Stück, welches die Lachmuskel der Besucher über Gebühr beansprucht geht es um folgendes:
Annelie Gugl, Hausmeisterin wie aus dem Bilderbuch, und Hilde Hupf, Besitzerin eines Friseursalons, treffen sich fast täglich zum gemeinsamen Kaffee- und Guglhupf-Ratsch im idyllischen Hinterhof des alten Mietshauses.
Da wird leidenschaftlich getratscht, gekichert und getuschelt. Sei es über den neuen Hausbewohner, die Blondine von gegenüber oder Oma Wiese aus dem ersten Stock. Doch in das Hinterhofidyll bricht die Katastrophe in Form einer horrenden Mieterhöhung herein. Eine neue Geldquelle muss her. Schnell! Eine wahnwitzige Partnervermittlung scheint die Lösung. Die alleinstehenden Trockenhauben-Kundinnen aus Frau Hupfs Salon und die frischen Witwer, denen Frau Gugl am Friedhof begegnet, würden doch wunderbar zusammenpassen. Waschen, Legen, Kuppeln! Fast unbemerkt bleibt da die leise Romanze zwischen dem neuen Mieter und Frau Graubrot aus dem Parterre. Aber auch Konditorin Rammerl und Metzger Wammerl, die lebenslustige Postbotin Betti und der neue Hausbesitzer sorgen für Wirbel. Aber die Verstrickungen im Leben sind viel verworrener als gedacht. Alte und neue Lieben bringen die Hausgemeinschaft gehörig durcheinander. Und das Schlamassel nimmt seinen Lauf ....
Die Ressonanz der Besucher auf die Aufführungen waren überzeugend bis begeistert und die meisten "drohten", das nächste Jahr wieder nach Reicholzried zum Theater zu kommen.

Weitere Infos und Bilder finden Sie auf www.theaterverein-reicholzried.de